Fertigstellungsbescheinigung


In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Problemen zwischen Kunden und Auftragnehmern, wenn es um die Bezahlung eines Werkes ging. Der Kunde konnte sich weigern. das hergestellte Werk abzunehmen und dies mit einer fehlerhaften Ausführung begründen. Da die Rechnungsstellung eine Abnahme des Werkes voraussetzt, konnte der Auftragnehmer seine Bezahlung nicht einfordern und mußte ein aufwändiges Klageverfahren in die Wege leiten.

Seit dem 30.04.2000 gilt für alle Verträge, dass die Abnahme durch eine Fertigstellungsbescheinigung ersetzt wird. Hierbei erklärt ein unabhängiger Sachverständiger, dass das Werk hergestellt wurde und ohne Mängel ist. Der Auftragnehmer und der Kunde erhalten schnell ein Urteil, der Vergütungsanspruch wird fällig und es kann sofort vollstreckt werden.